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Im Profil

Voll ins Schwarze

Seit dem 1. Mai leitet Daniela Fobbe-Klemm die Abteilung Kommunikation und Marketing im Gladbacher Rathaus. Für die Journalistin schließt sich mit der neuen Aufgabe ein Kreis.

Mit viel Puste an die Ostsee

Der 17-jährige Klarinettist Nils Völker aus Bergisch Gladbach
reist vom 16. bis 22. Mai zum Bundeswettbewerb Jugend musiziert in die
Ostsee-Hafenstadt Lübeck. Im März hatte er in Köln beim Landeswettbewerb
den 1. Platz mit Weiterleitung zum deutschlandweiten Finale erreicht.

Zurück in der Heimat

Nach dem Abi zog Ina Dinter von Köln-Sülz zum Kunstgeschichte-Studium nach Tübingen. Nach beruflichen Stationen in Bayern, Berlin und wiederum im Schwabenland ist die heute 39-Jährige jetzt zurück im Rheinland.

Der Profi-Ehrenamtler

Seit zweieinhalb Jahren ist der ehemalige Bürgermeister Lutz Urbach ausschließlich, aber sehr vielfältig ehrenamtlich tätig. Im November bestellte der Verwaltungsrat des SV Bergisch Gladbach 09 den Wahl-Gladbacher zum Präsidenten.

Neuer Geschäftsführer am Quirlsberg

IM PROFIL. Sebastian Haeger ist seit dem 1. Oktober neuer
Geschäftsführer für das EVK und den Gesundheitscampus Quirlsberg. Sein
Vorgänger Dr. Harald Januschewski ist in den Ruhestand gegangen.

Weltoffen und lebensfroh

Im Profil Weltoffen und lebensfroh 30. September 2023 | GL KOMPAKT IM PROFIL. Lisa Klemt (32) ist eine gut ausgebildete, studierte Sozialpädagogin mit viel Praxiserfahrung und einem zusätzlichen Master in Sozialmanagement. Sie kümmert sich bei der Stadt um die Interessen und Bedürfnisse der Senioren. VON KLAUS PEHLE Wenn man Lisa Klemt auf einer Party treffen und sie von den Stationen ihres Lebens erzählen würde, käme man nicht auf den Gedanken, dass die 32-Jährige bei der Stadtverwaltung arbeitet: Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin, dann Arbeit in der Behindertenhilfe. Während des Bachelor-Studiums Soziale Arbeit reist sie für ein halbes Jahr nach Kenia, arbeitet in einem Hilfsprojekt für junge Mütter. Nach dem Studium Sozialarbeit für pflegebedürftige Suchtkranke. Und dann? Dann wechselt sie 2019 zur Stadt Bergisch Gladbach und macht berufsbegleitend ihren Master in Sozialmanagement. „Das ist eine typische Reaktion“, sagt sie, wenn man sich über ihren beruflichen Lebensweg wundert. Bei der Stadt arbeitet sie in der Geschäftsstelle des Seniorenbeirats und im Seniorenbüro. Die Bevölkerung in der Stadt wird immer älter. Die Stadt reagiert mit einem neuem Sozialraumkonzept (siehe Seite 14). Neben den Seniorenberatungen und den Vorbereitungen für die Seniorenbeirats-Wahl wird das bald einen Großteil von Klemts Zeit in Anspruch nehmen. Nichts weniger als eine „seniorengerechte Stadt“ soll durch das Handlungskonzept entstehen. Ab Frühjahr 2024 wird es für die Jahre 2025 bis 2030 entwickelt. „Ein spannender Prozess“, freut sich Klemt darauf. Als „weltoffen und weltinteressiert“ bezeichnet sich die junge Frau, die in der Schulzeit auf eine Profikarriere als Volleyballerin hinarbeitete. Heute noch nutzt sie den Sport, um von der Arbeit runterzukommen. In ihren Beratungen erlebt sie vor Verzweiflung weinende Angehörige von plötzlich pflegebedürftig gewordenen Senioren. Sie gibt Menschen Unterstützung, die an der Grenze ihrer Belastungsfähigkeit sind. Wenn sie die dann als Lotsin durch den Themenkomplex Pflege, Kassenleistungen und Verordnungen führt, erlebt sie auch viel Dankbarkeit. „Für viele Menschen ist diese Stelle hier sehr wertvoll.“ Einfach ist der Job nicht. Aber sie kennt durch Ausbildung und Studium die Instrumente, die sie dazu braucht. „Sonst könnte das sehr belastend sein.“ Gerne fährt sie morgens von Leverkusen Richtung Stadthaus. Sie mag ihre Arbeit. „Ich haben einen großen Gestaltungsspielraum, kann mit meiner strategischen Planung etwas bewirken. Das lässt mich immer mit einem Lächeln hier reingehen“, sagt sie. 10 Fragen an Lisa Klemt 10 Fragen anLisa Klemt Die 32-jährige Sozial-Pädagogin und Sozialmanagerin arbeitet in der Geschäftsstelle des Seniorenbeirats und des Seniorenbüros der Stadt. Mit ihrem Lebenspartner lebt die gebürtige Leverkusenerin in Schlebusch. Die 32-jährige Sozial-Pädagogin und Sozialmanagerin arbeitet in der Geschäftsstelle des Seniorenbeirats und des Seniorenbüros der Stadt. Mit ihrem Lebenspartner lebt die gebürtige Leverkusenerin in Schlebusch. Welche Eigenschaften sagt man Ihnen nach?Gut organisiert, strukturiert, verlässlich, Sinn für Gerechtigkeit. Ihr bisher größter Erfolg im Leben?Meine Zeit in Afrika und mein Bildungsweg. Welches natürliche Talent würden Sie gern besitzen?Mehr Sprachen sprechen und ein Musikinstrument spielen. Können Sie uns eine bewährte Lebensweisheit empfehlen?Sei du die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest. Was können Sie so gar nicht leiden?Prollen, Lügen, Unaufrichtigkeit. Was bringt Sie zum Lachen?Meine Familie und mein Lebenspartner. Was schätzen Sie an Kollegen?Eigeninitiative, Verlässlichkeit, Empathie, Ehrlichkeit. Mit wem würden Sie gerne tauschen?Mit niemandem. Ein gutes Buch und ein guter Film?König der Löwen von 1994.Alle Bücher von John Strelecky. Wann sind Sie offline?Im Urlaub und in Offline-Pausen, wie ich sie brauche. IHNEN KÖNNTE AUCH GEFALLEN SEIEN SIE IMMER AUF DEM LAUFENDEN Erfahren Sie, was unsere Stadt bewegt – mit unserer Digital-Ausgabe

Weltenbummler singt im Staatenhaus

Im Profil Weltenbummler singt im Staatenhaus 22. August 2023 | GL KOMPAKT IM PROFIL. Als „Ne Weltenbummler“ war Gerd Rück 50 Jahre einer der bekanntesten Büttenredner im Rheinland. Jetzt steht er mit dem Kölner Männer-Gesang-Verein wieder auf einer Kölner Bühne. VON KLAUS PEHLE Gesungen hat Gerd Rück immer schon gerne. „Im Urlaub beim Spülen“, erzählt er mit der Art des Humors, die ihn berühmt gemacht hat. Der ehemalige Lehrer war als „Ne Weltenbummler“ jahrzehntelang ein Gag-Garant auf den rheinländischen Karnevalssitzungen. 1958 trat er zum ersten Mal auf. Exakt 50 Jahre nach der KaJuJa-Premiere sagte er Adieu. „Das habe ich nie bereut, ich hatte meine Zeit und es war auch ganz schön happig mit teilweise zehn Auftritten am Tag.“ Applaus mag er immer noch: Den bekommt er jetzt als zweiter Bass im Kölner Männer-Gesang-Verein vom Publikum im Kölner Staatenhaus. Sein Chor unterstützt die Bühnenspielgemeinschaft „Cäcilia Wolkenburg“ bei dem Stück „Napoleon en Kölle“. „Damit bin ich hinreichend ausgelastet“, sagt Rück, der sich immer noch für die Karnevalsszene interessiert. Das gerade neuformierte Trio „Herrengedeck“ (Martin Schopps, JP Weber, Volker Weininger) gefiel dem jecken Experten auf der Kölner TV-Proklamation am besten. „Spitzenklasse“, schwärmt er. Auch mit Norbert Wielpütz, dem ehemaligen Sänger der „Labbese“, telefoniert er noch häufig. Immerhin gilt Rück – der Lehrer der Wielpütz-Brüder – als Entdecker der bekanntesten Gladbacher Mundartband. „Dass der Norbert jetzt das Kölner Dreigestirns-Lied machen durfte, war schon der Hit. Der Jong is schon jot.“ 2016 bekam er mit der Willy-Millowitsch-Medaille die höchste Auszeichnung des Festkomitees Kölner Karneval. Im Herbst kam eine Ehrung in Gladbach dazu: Der Brauchtumsverein verlieh ihm die Montanus-Plakette (Bild oben). 10 Fragen an Gerd Rück 10 Fragen an Gerd Rück Der heute 83-Jährige war als „Ne Weltenbummler“ mit Schirm, Schlägerkäppi und Clownsgesicht bis 2008 auf allen großen Karnevalsbühnen im Rheinland zu sehen. Den Ausstieg aus dem Geschäft hat er nie bereut. Heute lebt er mit seiner Frau in Bensberg. Der heute 83-Jährige war als „Ne Weltenbummler“ mit Schirm, Schlägerkäppi und Clownsgesicht bis 2008 auf allen großen Karnevalsbühnen im Rheinland zu sehen. Den Ausstieg aus dem Geschäft hat er nie bereut. Heute lebt er mit seiner Frau in Bensberg. Welche Eigenschaften sagt man Ihnen nach? Pünktlichkeit (durch den Karneval). Ihr bisher größter Erfolg im Leben? Dass ich das Leben noch genießen kann. Welches natürliche Talent würden Sie gern besitzen? Klavier spielen, ich übe dran. Können Sie uns eine bewährte Lebensweisheit empfehlen? Ich lebe nur für das Heute. Was können Sie so gar nicht leiden? Falsche Menschen. Was bringt Sie zum Lachen? Ein geistvoller Gag. Was schätzen Sie an Kollegen? Offenheit, Ehrlichkeit. Mit wem würden Sie gerne tauschen? Mit niemandem. Ein guter Film? „Die Ferien des Monsieur Hulot“ (Jacques Tati). Wann sind Sie offline? Die meiste Zeit des Tages. IHNEN KÖNNTE AUCH GEFALLEN SEIEN SIE IMMER AUF DEM LAUFENDEN Erfahren Sie, was unsere Stadt bewegt – mit unserer Digital-Ausgabe

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