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So bekommen Sie die Hitzein den Griff

Hitzewelle – das klingt nach Freibad, Eis und Grillen bis in die Puppen. Doch steigt das Thermometer auf über 30 Grad, fühlen sich viele Menschen nicht mehr wohl. GL KOMPAKT gibt Tipps für heiße Sommertage.

Tropische Nächte und tagelang Temperaturen über 30 Grad. Für den Körper sind Hitzewellen eine extreme Belastung, im schlimmsten Fall sogar lebensgefährlich. Immerhin rund 3.200 Menschen starben hierzulande im vergangenen Jahr laut Robert Koch-Institut (RKI) infolge von Hitze. Und es wird immer heißer, prophezeien Klimaforscher. Die Stadt Bergisch Gladbach reagiert darauf mit einem Hitzeaktionsplan. Und jeder kann einiges tun, um gesund durch den Sommer zu kommen

Hitze-Tipps für den Alltag
Bei Hitzewellen sollten Erwachsene über den Tag verteilt etwa zwei bis drei Liter Flüssigkeit aufnehmen, am besten stündlich ein Glas Wasser oder Schorlen. Herz- und Nierenkranke sollten die Trinkmenge mit ihrem Arzt besprechen, rät die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Leichtes Essen.
Auf den Speiseplan gehören Salat, fettarme Suppen oder Milchprodukte. Obst- und Gemüsesorten, die viel Wasser enthalten, etwa Gurken, Tomaten oder Melonen, tragen zum Flüssigkeitshaushalt bei.

Der Hitze aus dem Weg gehen
Zwischen 11 und 17 Uhr sollte man sich möglichst wenig im Freien aufhalten und Sport in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen. Dann ist auch die Ozonbelastung niedriger.

Nur geschützt ins Freie.
Auch wer nur im Schatten sitzen will, sollte eine Sonnencreme ab Lichtschutzfaktor 30 benutzen. Ein Hut mit breiter Krempe und eine Sonnenbrille schützen zusätzlich.

Luftige Kleidung tragen.
Damit die Luft zirkulieren kann, eignen sich locker sitzende Hemden, Blusen und weit geschnittene Hosen aus Naturfasern in hellen statt dunklen Farben, denn sie reflektieren das Sonnenlicht.

Arzneimittel prüfen.
Bestimmte Medikamente können sich negativ auf die Hitzeverträglichkeit eines Menschen auswirken, warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Wer etwa blutdrucksenkende Mittel, Antidepressiva oder Neuroleptika einnimmt, sollte mit seinem Arzt oder der Ärztin sprechen.

Symptome ernst nehmen.
Schwindel, anhaltender Kopfschmerz, Übelkeit, erhöhte Körpertemperatur, Fieber oder Erbrechen können Vorboten einer lebensbedrohlichen Situation sein. Arzt kontaktieren oder 112 anrufen.

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