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Nach zehn Jahren schon Platz 1

Jung in GL. Die Nelson-Mandela-Gesamtschule aus Bergisch Gladbach ist Preisträger beim Deutschen Schulpreis 2023. In Berlin nahmen Vertreter der Schule die Auszeichnung entgegen.

Erst seit zehn Jahren gibt es die Nelson-Mandela-Gesamtschule (NMG) in Bergisch Gladbach. Sie entwickelte sich in diesem einen Jahrzehnt am Standort der ehemaligen Haupt- und Realschule zu einer der innovativsten und fortschrittlichsten Schulen im Stadtgebiet. Und das gab es jetzt in Berlin schwarz auf weiß. Die Robert Bosch Stiftung GmbH hat gemeinsam mit der Heidehof Stiftung den renommierten und hochdotierten Deutschen Schulpreis vergeben. Die NMG konnte sich gegen rund 85 weitere Schulen durchsetzen und ist Preisträger 2023. Die Schule erhält dafür 30.000 Euro.

Freude bei Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern und natürlich beim Schulleiter (mit Preis) Dieter Wagner vom NMG über den Deutschen Schulpreis.

Was aber untersucht die Jury genau für diesen Preis? Es geht um Unterrichtsqualität, Leistung, Umgang mit Vielfalt, Verantwortung, Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner sowie Schule als lernende Institution. Das sind die Kriterien, nach denen die Jury den Deutschen Schulpreis vergibt. Die NMG konnte sich besonders durch ihr erfolgreiches Drei-Säulen-Modell durchsetzen, durch das sie Fachunterricht, individuelle Lernzeit sowie fachübergreifende Projektarbeit miteinander verbindet. Aus den 85 Bewerbungen für den Deutschen Schulpreis wurden 20 mit besonders gelungenen Konzepten ausgewählt, die von einer vierköpfigen Fachjury im Sommer besucht wurden.

Es gab Unterrichtsbesuche und Interviews mit der Schulleitung, der Elternvertretung, dem Kollegium und den Schülerinnen und Schülern. Im Juni wurden dann die Schulen bekannt gegeben, die zu den Top-15 des Jahres 2023 gehörten. Die Reise nach Berlin zur Preisverleihung trat ein Team aus Schulleitung, Kollegium, Schülerinnen und Schülern an. Die Anspannung während der Preisverleihungsveranstaltung war groß.

„Ich war einfach überwältigt, stolz und empfand pure Freude“, berichtet Schulleiter Dieter Wagner von der Preisverleihung, die von Bundespräsident Walter Steinmeier eröffnet wurde. „Das ist der Lohn für unsere Leidenschaft und den Zusammenhalt in der ganzen Schulfamilie. Dabei sind wir erst seit zehn Jahren auf unserem Weg und haben in dieser Zeit schon so manche Qualitätsauszeichnung erhalten. Doch die Preisträgerschaft des Deutschen Schulpreises 2023 ist sicherlich der Höhepunkt. Insbesondere weil die Anerkennung der Arbeit, die wir hier leisten, von einer hochprofessionellen Jury gewürdigt wurde.“ Auch im Team dabei war Daniela Spielmann. Die didaktische Leiterin der NMG formulierte es ähnlich euphorisch: „Alle Schulen, die dort waren, waren zurecht da. Die Hoffnung zu den Preisträgern zu gehören war immer da, aber so recht daran geglaubt haben wir aufgrund unserer so jungen Schulgeschichte nicht. Umso überwältigender war es, als unser Schulname genannt wurde.“ Im Jurytext zu dem Preis der NMG heißt es: „Ich sehe dich und nehme dich wahr – so wie du bist, wo du herkommst und wo deine Wege hingehen. Ich suche und ich finde eine Stärke und baue dies aus.“ Diese Aussage des Kollegiums beschreibe treffend die Haltung der Lehrerinnen und Lehrer an der NMG.

Es ist großartig, dass die Nelson-Mandela-Schule Preisträger des Deutschen Schulpreises 2023 geworden ist. Mit ihren innovativen
Lernformen und ihrem funktionierenden Inklusionskonzept ist sie ein Paradebeispiel für die Schule der Zukunft.“

Bürgermeister Frank Stein

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