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Gladbach verdoppelt Solarenergie

ERNEUERBARE. In nur zweieinhalb Jahren hat sich die Produktionsmenge von Solarstrom pro Einwohner in Bergisch Gladbach verdoppelt. Da sonst keine Stadt in der Größenordnung so schnell war, gab es einen Preis dafür.

Die Menschen in Bergisch Gladbach haben von Februar 2021 bis September 2023 die Produktionsmenge von durch Sonnenenergie erzeugtem Strom verdoppelt. Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern oder Carports, die sogenannten Balkonkraftwerke, offensichtlich hat die Stromproduktion von Solarenergie in Bergisch Gladbach besonders viele Freunde.

Keine Stadt in der Größenordnung „Großstädte über 100.000 Einwohner“ hat die Stromerzeugung durch Sonnenkraft in diesem Zeitraum so stark gesteigert wie Bergisch Gladbach. Vom Ausgangswert von 111 Watt Peak pro Einwohner im Februar 2021 ist die Leistung bis zum Wettbewerbsende im September 2023 auf 226 Watt Peak pro Einwohner in Bergisch Gladbach angestiegen. Gemessen hat das die Bundesnetzagentur für den „Wattbewerb“, an dem sich Städte und Gemeinden beteiligen können, die durch den Ausbau von Solarenergie die Energiewende beschleunigen wollen. Ob Photovoltaik-Anlagen auf Einfamilienhäusern, großen Mietshäusern oder auf Dächern gewerblich genutzter Gebäude: Alle flossen in die Berechnung mit ein. Für die besten Werte in der Einwohnerzahl-Kategorie erreichte Bergisch Gladbach einen ersten Platz in
dem Wettbewerb.

„Unsere städtischen Ziele zur nachhaltigen Entwicklung und dem Klimaschutz stimmen zu 100 Prozent mit dem Ziel des Wettbewerbs, die Energiewende aktiv zu fördern, überein“, so Frank Stein zu den Beweggründen für die Teilnahme. Der Bürgermeister holte sich den Preis persönlich im Garten des Bundespräsidentensitzes Schloss Bellevue in Berlin ab – überreicht im Rahmen der Woche der Umwelt vom Präsidenten des Deutschen Städtetags, Markus Lewe. „Besonders wertvoll war die Erfahrung, dass es möglich ist, die Bevölkerung für den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen zu mobilisieren. Denn die Auszeichnung gebührt nicht der Stadtverwaltung, sondern den Bürgerinnen und Bürgern, die in bemerkenswerter Weise in Photovoltaik investiert haben. Darauf können wir alle stolz sein.“

Weitere Informationen:
www.wattbewerb.de

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