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Auf der Kippe

Weltnichtrauchertag. Rauchen stinkt und macht krank. Über die Jahre löst sich ein halbes Vermögen in Qualm auf. Das weiß jeder. Und doch greifen wieder mehr Menschen zur Zigarette, vor allem junge.

Ein Leben ohne Kippe? Für ungefähr ein Drittel der Bundesbürger und Bundesbürger unvorstellbar. Längst wurde Tabakwerbung aus dem TV und von Plakatwänden verbannt, Zigarettenschachteln zieren Grusel-Bilder. Aber trotz dieser Warnungen, trotz Preissteigerungen und trotz des Rauchverbots in Kneipen: Es wird wieder mehr gequarzt.

Dabei sank der Raucheranteil in Deutschland zwei Jahrzehnte lang stetig. Vor allem junge Menschen hatten bis 2021 fast aufgehört: Nur noch 6,1 Prozent zwischen 12 und 17 Jahren griffen zur Kippe. Doch laut der neuesten Befragungen zum deutschen Rauchverhalten (DEBRA) geben 15,9 Prozent der 14- bis 17-Jährigen an zu qualmen – obwohl diese Altersgruppe noch gar keine Tabakprodukte kaufen darf. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es sogar mehr als 40 Prozent. Mögliche Gründe könnten die Corona-Pandemie und der Einstieg über Vapes und E-Zigaretten sein. Doch wissenschaftlich belegt ist das nicht.

Um mehr Menschen zum Aufhören zu bewegen, hat die Weltgesundheitsorganisation den Weltnichtrauchertag alljährlich am 31. Mai ins Leben gerufen. Wie schwierig es ist, das Laster aufzugeben, weiß jeder, der daran schon gescheitert ist. Ohne Kippe leben gelingt mit guter Unterstützung zehnmal so vielen Rauchern wie ohne jede Hilfe, wissen Experten.

Deshalb bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) auf der Website www.rauchfrei-info.de ein Online-Ausstiegsprogramm mit Forum, Chat, unterstützender täglicher E-Mail und persönlichen rauchfrei-Lotsinnen und Lotsen.

Auch auf dem Instagramkanal der BzgA www.instagram.com/rauchfrei_info gibt‘s Tipps, damit aus guten Vorsätzen ein dauerhafter Rauchstopp wird.

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