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Kultur

Kleine Reise ins Mittelalter

STADTMITTE. Zwei unterhaltsame Tage mit Blick in die Vergangenheit bietet der mittelalterliche Martinsmarkt am Wochenende 4. und 5. November. Auf dem Konrad-Adenauer- Platz werden viele interessante Stände aufgebaut.

Werden Denkmäler abgerissen?

STADTMITTE. Der Bergische Geschichtsverein hat die beiden Stadthäuser am Rathausplatz und an der Gohrsmühle zum Denkmal des Monats gekürt. Prekär, denn wenn die Stadt hier auszieht, könnten sie abgerissen werden.

Diesmal erkundet der Projektchor den Rhein

HERKENRATH. Erfolgreich gestartet ist der Projektchor, der sich vor einem Jahr zum Volkslieder-Singen zusammengefunden hat. Jetzt gibt es eine Fortsetzung und dafür sind als Verstärkung neue Mitstreiter hochwillkommen.

Ausschau halten nach dem kleinen Glück

HERRENSTRUNDEN. Eine Ausstellung der Malerin und Autorin Ramona Tunze entführt die Besucher in die „kleine Welt des kleinen Glücks“. Auftakt ist die Vernissage am Sonntag, 19. November.

Ehrenamtliche Sprach-Förderung findet tolle Anerkennung

MIKIBU. Zum ersten Mal hat die Horst & Karin Gellert-Stiftung mit Unterstützung durch die Stadt in diesem Frühjahr den „Bergisch Gladbacher Kinder- und Jugendpreis“ ausgeschrieben. Gewinner des Wettbewerbs ist der Verein MiKibU.

So isst das Bergische Land

Wanderwege. Wandern auf den Spuren von Äpfeln, Kräutern oder Bier und zugleich in die Geschichte der Region eintauchen: Wer genüssliche Themenwege mag, wird diese „Bergischen Streifzüge“ lieben. Auf ein Kölsch: Der Bierweg in Bielstein Dass ein Wanderweg durstig machen kann, beweist der 13 Kilometer lange Bierweg um Wiehl-Bielstein. Er schlängelt sich an Hopfenfeldern vorbei zur Quelle, die das Wasser für Bielsteins Gerstensaft liefert: Seit dem Jahr 1900 wird in dem Ort gebraut. Die Route bietet Einblicke in die Geschichte der Erzquell-Brauerei und in die Kunst des Brauens. Wohl bekomm‘s.Start & Ziel: Bahnhofsplatz, Schlanderser Straße, Richtung Freizeitpark, 51674 Wiehl-Bielstein Nüchtern betrachtet: Der Wasserweg in Hückeswagen Natürlich gibt es Kinder, die gerne wandern. Aber leider sind es immer die Kinder der anderen. Doch auf dem 4,3 Kilometer langen Wasserweg um die Vorsperre der Wupper-Talsperre wird niemand mehr fragen, wie lange die Latscherei bloß noch dauern möge: Immerhin treffen sie auf die Maus, die auf Infotafeln erklärt, warum man Wasser staut oder wie sich damit Strom erzeugen lässt.Start & Ziel: Parkplatz am Mühlenweg, Ecke Ernst-Pflitsch-Straße, 42499 Hückeswagen Paradiesisch: Der Obstweg in Leichlingen Das Lieblingsobst der Bundesbürger hat Weltgeschichte geschrieben. Schon bei Adam und Eva fing es an. Ein Apfel hat den Physiker Newton zum Gravitationsgesetz inspiriert und als Firmenlogo für Furore gesorgt. Auch der sechs Kilometer lange Obstweg hat den Apfel im Visier. Unterwegs erfahren Wanderer, was Wilhelm Tell dazu bewegte, einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schießen und dass die „Frucht der Erkenntnis“ im Paradies ursprünglich gar kein Apfel war.Start & Ziel: Ecke Marktstraße/Mittelstraße, 42799 Leichlingen Echt dufte: Der Kräuterweg in Neunkirchen-Seelscheid Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen, weiß der Volksmund. Anders sieht es mit Magen-Darm-Beschwerden oder Halsschmerzen aus. Das lernen Ausflügler auf dem Kräuterweg in Neunkirchen-Seelscheid. Der 16,5 Kilometer lange Pfad informiert über die heilenden Kräfte von Brennnessel, Johanniskraut und Co. Man erfährt aber auch, welches Kraut die Gletschermumie „Ötzi“ bei sich trug.Start & Ziel: Parkplatz, Am Ehrenmal, 53819 Neunkirchen-Seelscheid Keine Schnapsidee: Der Wacholderweg in Eckenhagen Als Zutat für den Gin ist der Wacholder bekannt. Dass er im Mittelalter als Todesbaum galt, hat sich noch nicht herumgesprochen. In Reichshof-Eckenhagen führt ein 5,5 Kilometer langer Rundweg durch eine der letzten verbliebenen Wacholderheiden im Oberbergischen Land. Unterwegs informieren Tafeln über die Mythen rund um den Wacholder. Am Ende der Tour haben sich Wanderer einen Schnaps verdient.Start & Ziel: Wanderparkplatz Landwehrstraße, 51580 Reichshof-Eckenhagen Kuhle Tour: Der Milchweg in Wipperfürth Kinder, die den Milchweg in Wipperfürth bewältigt haben, werden nie mehr behaupten, dass Kühe lila sind. Man sieht die schwarz- und rotbunten Tiere an jeder Ecke auf den Weiden liegen. Der etwa 4,5 Kilometer Rundweg führt durch die Landschaft und vorbei an drei Milchviehbetrieben. Wegtafeln informieren über die Milchwirtschaft und die speziellen Begebenheiten im Bergischen Land.Start & Ziel: Jugendherberge Wipperfürth Ostlandstraße 34, 51688 Wipperfürth Beitragsbild: © elidesign – stock.adobe.com

Die Laurentiusstraße im Wandel der Zeiteng

BERGISCH GLADBACH. Beim „Jubiläums-Stammtisch“ des Bergischen Geschichtsvereins Rhein-Berg ging es um ein historisches und gleichzeitig hochaktuelles Thema: Die Geschichte der Laurentiusstraße.

Dritter Kultursommer

KULTUR. Zum dritten Mal findet der Kultursommer in Bergisch Gladbach statt. Noch bis zum 7. Oktober gibt es zehn unterschiedlichste Angebote. Koordiniert wird der Kultursommer vom städtischen Kulturbüro. Kultur unter freiem Himmel: Das bietet in diesem Jahr der Kultursommer in Bergisch Gladbach. Schon im August startete die vom städtischen Kulturbüro koordinierte Veranstaltungsreihe, bis Oktober stehen noch zehn Veranstaltungen auf dem Programm, das genauso abwechslungsreich ist wie die Veranstaltungsorte. So geht es zum Beispiel am Sonntag, 10. September an die Quelle der Strunde in Herrenstrunden, von wo die Teilnehmer um 11 Uhr bei „Poesie an der Strunde“ Richtung LVR-Industriemuseum Alte Dombach aufbrechen. Auf dem Weg tragen Mitglieder der Autorengruppe Wort und Kunst sechs eigene Gedichte an den Lyriktafeln des Lyrikpfads im Strundetal vor – mit musikalischer Begleitung. Aber auch die anderen Locations sind außergewöhnlich: Die Klezmer-Band Freylechs spielt am 8. September im Garten des Bergischen Museums für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg. Am 9. September führt Kunsthistorikerin Judith Graefe durch den Skulpturenpark der Thomas-Morus-Akademie und eine Open Stage veranstaltet der Verein „Wir für Bergisch Gladbach“ am 16. September mitten auf dem Peter-Bürling-Platz in Refrath. Dabei haben junge Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, ihre Talente zu zeigen – egal in welchem Metier. „Es freut mich sehr, dass erneut so viele Künstlerinnen und Künstler zusammengefunden haben, um diese wunderbare Veranstaltungsserie auf die Beine zu stellen“, sagt Bürgermeister Frank zum Programm. „Der Kultursommer macht Bergisch Gladbach zur attraktiven Bühne und zeigt, wie vielfältig die Kunstszene in unserer Stadt ist. Ich wünsche allen Akteuren eine tolle Zeit und danke den Beteiligten, die den Kultursommer möglich gemacht haben, für ihr Engagement.“ Das komplette Programm und Informationen gibt es hier: www.bergischgladbach.de/kultursommer-2023.aspx

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