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Der Kreativkopf mit der Quetsch

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Der Kreativkopf mit der Quetsch

IM PROFIL. Der gebürtige Gronauer Norbert Wielpütz ist den meisten Gladbachern als der Frontman von „Pütz und Band“ und früher der „Labbese“ bekannt. Die Musik bedeutet ihm auch sehr viel. Doch sie ist nur sein Hobby.

VON KLAUS PEHLE

Ideen hat er ganz schön viele im Kopf. Da fällt Norbert Wielpütz zum Beispiel plötzlich eine Textzeile ein. Schnell entstehen dazu ein Rhythmus und eine Melodie. Dann eine zweite, dritte und vierte Zeile. Noch ein Refrain und fertig ist ein neuer Song. „Musik bedeutet mir sehr viel und die Songs entstehen erst einmal nur in meinem Kopf.“ Über drei Jahrzehnte zog Wielpütz als Frontman, Sänger und Akkordeonist mit Gladbachs erfolgreichster Karnevalsband „Labbese“ durch die rheinischen Sitzungssäle. 150 Auftritte in der Session und das alles quasi nebenbei.

Der Diplom-Designer arbeitete damals hauptberuflich als Art Director in nationalen und internationalen Werbeagenturen, baute in Köln mit einem Kollegen eine eigene Agentur auf, entwarf Kampagnen für große Marken. Und stand abends und am Wochenende auf der Bühne. „Ich war eigentlich nie zu Hause“, erinnert er sich an die turbulente Zeit.

Grundsätzlich hat sich bis heute nichts geändert. Eine Agentur hat er immer noch, seit 15 Jahren ist er am bib International College Dozent für „Idee und Konzeption“ und er steht auch immer noch mit der Quetsch auf der Bühne. Aber mit „Pütz und Band“ viel seltener als früher mit den „Labbese“. Doch wenn man ihn über Musik, Songwriting und Arrangements reden hört, wundert man sich eigentlich, dass er kein Profi-Musiker
geworden ist.

„Ja, ich glaube, ich hätte es machen können“, sagt er. Doch in dem Kreativkopf, der erst im Januar sein zweites Buch veröffentlicht hat, ist auch etwas Ur-Bodenständiges. „Ich denke, das hat mich davon abgehalten, nur Musik zu machen. Werbung ist auch etwas Kreatives, aber da war ich damals schon etabliert.“ Geboren und groß geworden in Gronau, der Vater ein selbstständiger Metzgermeister, das erste Mofa musste neben der Schule erarbeitet werden. Das hat ihn geprägt. Gegen den Widerstand des Vaters machte er sein Designstudium. Weil die Kreativität noch stärker ist als das Bodenständige. Gut so, denn die Ideen gehen ihm nie aus. Auch nicht für neue Songs. Im November startet er neben „Pütz und Band“ ein neues Musikprojekt.

10 Fragen an

Norbert Wielpütz

10 Fragen an
Norbert Wielpütz

Vor 63 Jahren in Gronau geboren, lebt er heute mit seiner Frau in Rommerscheid. Mit seinem Sohn Linus (30) spielt und singt er bei „Pütz und Band“. Er schreibt Songs und Bücher, hauptberuflich hat er eine renommierte Werbeagentur.

Vor 63 Jahren in Gronau geboren, lebt er heute mit seiner Frau in Rommerscheid. Mit seinem Sohn Linus (30) spielt und singt er bei „Pütz und Band“. Er schreibt Songs und Bücher, hauptberuflich hat er eine renommierte Werbeagentur.

Welche Eigenschaften sagt man Ihnen nach?
Kreativ, vielseitig, musikalisch.

Ihr bisher größter Erfolg im Leben?
Mein Sohn Linus und beruflich nach wie vor frei zu sein.

Welches natürliche Talent würden Sie gern besitzen?
Ich würde gerne mehr Sprachen sprechen können.

Können Sie uns eine bewährte Lebensweisheit empfehlen?
Ohne Fleiß kein Preis.

Was können Sie so gar nicht leiden?
Schwadlappen.

Was bringt Sie zum Lachen?
Volker Weininger alias
„Der Sitzungspräsident“.

Was schätzen Sie an Kollegen?
Wenn sie offen für Neues sind und keine Bedenkenträger.

Mit wem würden Sie gerne tauschen?
Mit niemandem.

Ein gutes Buch und ein guter Film?
Buch: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson. Film: „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni.

Wann sind Sie offline?
Nachts.

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